Reportage

Bleiben Sie gesund!

rep_o117.05.2013
Bevor ich zur Arbeit an diesem Material ansetzte, dachte ich lange darüber nach, welches Zitat über Gesundheit ich als Epigraphen wählen sollte. Es gibt eine Menge guter Medizinzitate. Ich entschloss mich schließlich für einen einfachen Wunsch: „Bleiben Sie gesund“!
Seit Anbeginn ihrer Existenz wünschen es sich die Menschen in allen Sprachen aller Weltenländer. Das ist verständlich, doch ein gesunder Mensch ist ein Akteur, ein Schöpfer.
Eine Anmerkung vorab: auf dem Gebiet der Medizin bin ich eine Dilettantin. Sich selbst behandeln zu lassen oder andere Menschen heilen mag und kann ich nicht. Was die alternativen Heilmethoden anbelangt – und da gibt es eine ganze Menge: chinesische, japanische, tibetische u.a – bin ich eine große Skeptikerin. Doch im Leben gibt es keine Zufälle – alles ist miteinander verbunden: direkt oder auf Umwegen, augenblicklich oder zeitverzögert. Durch eine einfache Bekantschaft mit einer Landsfrau hier in Österreich, nahm eine ganze Kette von Ereignissen ihren Lauf, die es mir in erster Linie ermöglichten, einen besseren Einblick ins Innere zu gewinnen und das eigene „Ich“ zu festigen, meinen physischen Gesunheitszustand zu verbessen und das seelische Innenleben zu bereichern.
Lassen Sie mich Ihnen nun vorstellen:

Zwei Olgas

Dr. Olga Kuzmenko – In Russland renommierte hochqualifizierte Ärztin, Chirurgin, Neurochirurgin, Reflexotherapeutin, Traumatologin-Orthopädin, Elektrophysiologin. Ihre 20-jährige Berufserfahrung in der medizinischen Praxis, Forschung und Experimenteller Arbeit legte den Grundstein für Wissenschaften wie Elektropsychophysiologie und der Methode der Express-Diagnose basierend auf der Elektropunktur – der Einwirkung schwachen Stromes auf bestimmte biologisch-aktive Punkte des menschlichen Körpers (analog zum Nadeleinstich bei der Akupunktur).
Das Produkt jahrelanger Forschung und Experimente war das Gerät „Rada“, welches ich später vorstellen werde, angefertigt nach den Anweisungen von Dr. Olga Kuzmenko. Die von ihr erarbeitete Methode der „Modul-Psychophysiologie“ wurde vom Mensdraw der russischen Föderation im Jahre 2003 bestätigt.
Dr. Olga Kuzmenko hat ihre eigene Schule gegründet. Wie in jeder Schule erfolgt die Ausbildung stufenweise. Nach dem Abschluss erhält man ein russisches Zertifikat. Um die ersten drei Kurse zu absolvieren muss man keine medizinische Ausbildung haben. Jeder Interessent kann den Einstieg in die Methode finden und die Diagnose erlernen, was das wichtigste Kriterium für die medizinische Praxis ist.
Olga Teresidi – eine langjährige Freundin von Dr. Olga Kuzmenko, wohnhaft in Feldkirch, Vertreterin der Methode der Expressdiagnose, auch bekannt unter dem Namen „OK-Test“, sowie der Behandlung mit dem oben erwähnten Gerät „Rada“. Die ausgebildete Ingeneur-Mechanikerin widmet sich seit 2011, nach dem Abschluss der Ausbildung in der Schule von Dr. Olga Kuzmenko und der Erlangung des entsprechenden Zertifikats, erfolgreich der Praxis der nicht traditionellen Medizin. Sie war es auch, die mir die Express-Diagnosemethode, das ungewöhnliche Gerät „Rada“, sowie die talentierte Ärztin Dr. Olga Kuzmenko vorstellte.
Journalistische Gewohnheit und meine wachsende Neugier drängten mich zu einem einfachen Experiment – ich wollte die Behandlung wie man so schön sagt, „an der eigenen Haut“ ausprobieren. Meine neue Bekannte, Olga Teresidi, gab mir die Gelegenheit dazu.

Schaue in die Wurzel

Ein kleines aber gemütliches Kabinett der Privatpraxis, in dem das Auge sofort mehrere Punkte registriert:
Der Computer mit einer Peripherie an einigen kompakten Geräten (ich greife vor, um zu erwähnen, dass gerade diese Geräte für die Express-Diagnose verwendet werden), ein hoher Massagetisch, ein Teetisch, welcher nach jeder Sitzung von den Patienten obligatorisch benützt wird, die Wände der Praxis sind geschmückt mit Motiven von Heilpflanzen, die Jalousien dämmen sanft das hereinfallende Licht – hier finden der Straßenlärm und die Hektik der Stadt keinen Eingang. Aus dem Fenster sieht man die umgebende Landschaft der Vorarlberger Alpen.
Die Inhaberin – Olga Teresidi – führt mich in die Grundfragestellung ein… Der Mensch und sein Organismus sind ein ganzer Planet. Und wie jeder Planet hat er seine eigenen Parallelen und Meridiane, Höhen, Schluchten und Steppen. Das klingt romantisch….
Als Fundament für die Express-Diagnose mit Modulen dient die Elektropunkturmethode von Dr. Joshio Nakatani. Die Östliche Medizin und Philosophie haben schon immer bemerkt, dass der Gesundheitszustand des Körpers eine Folge der seelischen Verfassung des Menschen ist. „Man kann den Körper nicht ohne die Seele heilen“ – bemerkte bereits Sokrates. Eben auf diesem Grundsatz wurde die Methode von Olga Kuzmenko entwickelt, die von Olga Teresidi praktiziert wird. In jedem konkreten untersuchten Fall kann man beim Patienten die Ursachen der Krankheit, die in seinem Unbewussten gespeichert sind, ausfindig machen. Unter Verwendung eines schwachen Stromes wird auf bestimmte Meridianpunkte eingewirkt, um die Heilung voranzutreiben. Diese Methode wurde in Minsdraw RF unter der Nr. NQ245103 im Jahre 2003 mit der Unterstützung von J.G. Galperin bestätigt.

Ändere dich selbst

rep_02Vor Beginn der Arbeit zieht Olga Teresidi weiße Stoffhandschuhe über. In Ihren Händen hält sie ein Instrument, welches an einen massiven Stift erinnert – die Elektrode. Mit ihrer Hilfe „schreibt“ sie sie Diagnose, indem sie damit auf bestimmte bioaktive Punkte auf meinen Händen und Füßen drückt, die Signale abliest und in die Diagnosekarte – den sogenannten „Gesundheitspass“ einträgt (12 analoge Punkte auf der rechten und linken Körperseite).
Der Test dauert lediglich 15 Minuten und auf dem Computerbildschirm erscheint eine Grafik, welche mehrere bunte Modulabschnitte veranschaulicht. Dies sind die repräsentativen Meridiane meines Körpers, über welche Olga Teresidi anfangs sprach. Ich versuche ihre Wechselwirkungen zu verstehen. Olga erklärt mir, dass jedem einzelnen Organ des menschlichen Körpers auf der Grafik ein bestimmter psycho-seelischer Zustand entspricht.
Zum Beispiel entsprechen die Lungen dem Verhältnis des Patienten zu seinen Eltern, die Leber zeigt an, wie wir mit den von außen kommenden Informationen umgehen. Die Farbe der Meridianmodule hat ebenfalls eine Bedeutung. Wenn also beispielsweise der Lungenmeridian auf der Grafik eine rote Farbe hat, so wird in einer bestimmten Kombination mit anderen Modulen, Asthma diagnostiziert. Hat die Leber ein blaues Modul, so weist dies auf Entzündungsprozesse in diesem Organ hin, außerdem zeigt es deutlich an, dass der Patient an Schlafstörungen leidet.
In meinem konkreten Fall, habe ich in der Sprache der Geräte ein „grünes Gehirn“. Doch was hat das zu bedeuten? Erinnern wir uns an die Zuweisung der Eigenschaften wie logisches Denken zur rechten und Kreativität zur linken Gehiirnhälfte. Es stellt sich heraus, dass ein Modul in blauer Farbe auf die Neigung eines Menschen hinweist, diverse technische Arbeiten und genaue Wissenschaften zu betreiben, wohingegen ein rotes Modul auf kreative Tendenzen verweist. Die grüne Farbe verweist auf eine vielseitige Persönlichkeit.
Mein Skeptizismus sagt mir, dass alles, was hier geschieht, stark an Science-Fiction erinnert, wenn nicht gar gemein gesagt, an Scharlatanerie. Doch in meinem Fall fiel die Diagnose so real und zutreffend aus, dass ich Gänsehaut bekam. Das war der erste Schlag gegen den Skeptizismus. In einem Moment ertappte ich mich bei dem Gedanken, dass diese Diagnosemethode stark an einen Lügendetektor erinnert – ein Sujet, welches oft in Kinofilmen und Fernsehserien aufgegriffen wird. Später stellte sich heraus, dass das Diagnosegerät und der Lügendetektor nach demselben Prinzip entwickelt wurden – der Einwirkung auf bioaktive Punkte.
Das Gefühl des Eindringens in mein Innerstes war so realistisch, dass ich bereits daran dachte, das Experiment zu unterbrechen. Doch die Neugier war stärker und so durchlief ich alle vorgeschriebenen Sitzungen. Zum Glück wurde meine Gesundheit durch keine schwerwiegenden oder chronischen Pathologien gefährdet, doch das eine oder andere zu behandeln war dennoch von Nutzen.
Den zweiten Schlag erfuhr min Skeptizismus nach der fünften Sitzung der Einwirkung auf meine Meridianpunkte, die für das Sehen verantwortlich sind. Meine Diagnose von vor drei Jahren lautete +1,5 Dioptrien, steigende Weitsichtigkeit. Olga erklärte mir, dass die Einwirkung der Elektrode auf bestimmte Punkte die Sehmuskulatur trainiert. So eine Einwirkung ist ein einzigartiges Training für die Augenmuskulatur, von dem jeder Brillenträger schon mal gehört haben durfte, nur um einiges kürzer und unvergleichlich effektiver.
Während eines meiner üblichen Leseabende mit meiner gewohnten Brille, fühlte ich plötzlich einen steigenden Diskomfort. Irgendetwas war anders als sonst, ich verspürte zunehmenden Druck in meinen Augen, die Brille erschien mir plötzlich beengend, wie ein unbequemes Schuhwerk. Nach einer üblichen Untersuchung beim Ophthalmologen, bekam ich die Bestätigung, dass sich mein Sehen um eine halbe Dioptrie verbessert hatte – ein bemerkenswertes Ergebnis!
Olga Teresidi erklärte mir, dass zur Festigung dieses Resultates und sogar zu einer weiteren Verbesserung der Sehkraft zehn Sitzungen noch nicht ausreichen dürften – eine Wiederholung wäre empfehlenswert.
Den dritten Schlag erfuhr mein Skeptizismus, als sich mein seelischer und emotionaler Zustand merkbar ins Positive veränderte. Von Natur aus bin ich eine Cholerikerin. Ständig eile ich irgendwohin, fürchte mich, meine Arbeit nicht rechtzeitig fertigzustellen, versuche das „Unumfassbare zu umarmen“ und „mit dem Kopf durch die Wand zu rennen“. Der ins Blut übergegangene Perfektionismus der russischen Schule treibt mich zusätzlich an. Plötzlich aber merke ich, dass sich eine mir bis dato ungewohnte Gemütsruhe breit macht und das Bewusstsein, dass ich alles Vorgenommene auch ohne Stress und Hetzerei ebenso gut schaffen kann. Dieser Gedanke schlägt Wurzeln in meinem Bewusstsein und ich höre tatsächlich auf, mich selbst zu hetzen und beginne langsamer und bewusster durchs Leben zu gehen, wodurch meine Arbeitsergebnisse jedoch keine Einbußen erleiden. In meinem durch den jahrelangen Stress zerrütteten Nervensystem spielte die Elektroregulation die Rolle einer Bremsflüssigkeit. Mein Schlafrhythmus normalisierte sich und es entstand der feste Wunsch, zur rechten Zeit die Arbeit zu verlassen und die freie Zeit für mich selbst und meine Nächsten zu nützen, für die Unterhaltungen im realen, nicht mehr im virtuellen Leben.

Kleiner Alleskönner

Das Elektrogerät „Rada“ für die Express-Diagnosemethode und Elektroregulation wurde nach der Anweisung von Dr. Olga Kuzmenko fertiggestellt und wiegt knapp 300 Gramm. Das Gerät ist vom russischen Minsdraw zertifiziert und zur Verwendung freigegeben. Analog zum russischen Modell existieren in Europa die Geräte von Dr. Voll. Mit einem von diesen Geräten untersuchte und behandelte Olga Teresidi meinen Körper und meine Psyche.
Wem wäre so ein Gerät von nutzen?
Diese Frage stellt sich sofort nach dem Erfassen des Umfanges der Möglichkeiten der Moduldiagnose, deren medizinischer Aspekt die Spitze des Eisberges darstellt und die Diagnose der Psyche und der Seele des Patienten in sich verbirgt.
Die Antwort auf diese Frage liefert Dr. Olga Kuzmenko in ihren Vorlesungen und Trainings: zu allererst kommt es natürlich im medizinischen Bereich zum Einsatz, außerdem wird es von Psychologen, Soziologen, Pädagogen, Juristen, Sexualforschern, Sexualpathologen, Partnervermittlungsfirmen, Bankiers, Firmenchefs, Administratoren, der Polizei und vielen anderen Berufsgruppen genutzt, wo eine detaillierte Menschenkenntnis vonnöten ist.

Von der Autorin

rep_03Es wäre unangemessen anzunehmen, dass die Heilung aller Arten körperlichen und psychischen Leidens mithilfe des Elektrogerätes möglich wäre. Es ist lediglich ein „kluges“ Werkzeug in den Händen eines erfahrenen Arztes, vergleichbar mit einem Skalpell in den Händen eines Chirurgen oder einer Bohrmaschine in den Händen eines Stomatologen. Es hilft den Patienten, sich bewusst um die eigene Gesundheit zu kümmern, sich selbst mithilfe der Lösungsvorschläge der Moduldiagnose ins Positive zu verändern.
Böse Zungen, die ohne Kenntnis der Moduldiagnose versuchen, diese grundlos zu diskreditieren, bitte ich sich ihrer Kommentare zu enthalten. Die Leichtgläubigen sollten nicht in Euphorie verfallen.
Diese Reportage ist keine Werbeaktion, sondern das Produkt meiner persönlichen Neugier und der Recherche in den Tiefen eines mir bis dato unbekannten Gebietes.
Über die wissenschaftlichen Forshungen von Dr.Olga Kuzmenko und die Express-Diagnose findet man genug professinelles Material im Netz und in den dafür spezialisierten Archiven.
Aus diesem Grund: Soll man Gesund bleiben, oder nicht? In wessen Hände kann man die eigene wertvolle Gesundheit und die Gesundheit seiner Nächsten anvertrauen? Diese Frage muss jeder für sich selbst beantworten. Über mich kann ich mit Sicherheit berichten, dass mir das Experiment nicht geschadet hat – und dies ist schließlich das höchste ärztliche Gebot.

Text: Natalia Panowa-Kleist,
Mitglied der deutschen journalistischen Vereinigung
Fotos: Autorin
Übersetzung: Katharina Teresidi